Sehr streng ist das Gesetz (Link zu den Gesetzen s.u.) bei der Nutzung der Nebelschlussleuchte.
Sie darf tatsächlich nur bei Nebel eingeschaltet werden, nicht etwa auch bei Regen oder Schneefall.
Außerdem gilt hier explizit die 50-Meter-Regelung.

Somit darf in Folge von Nebel die Sichtweite nicht mehr als 50 Meter betragen.
(Auf Autobahnen ist dies z.B. der Abstand zwischen zwei Leitpfosten).

Dazu ist anzumerken, das man dann auch nicht schneller als 50 km/h fahren darf!

Für Nebelscheinwerfer gilt eine andere Regelung; diese darf man nicht nur bei Nebel nutzen.
Diese dürfen auch bei Regen oder Schneefall eingeschaltet werden.
Jedoch muss die die Sicht durch schlechte Wetterverhältnisse erheblich beeinträchtigt sein.

Bei eingeschalteten, funktionierenden Nebelscheinwerfer darf man auch nur mit eingeschaltetem Standlicht fahren, dies erlaubt die Straßenverkehrsordnung.
(Gleichzeitige Nutzung von Abblendlicht oder Fernlicht kann die Blendwirkung erhöhen).

Siehe (KLICK HIER):  § 3, Abs. 1, Satz 3 StVO (Straßenverkehrsordnung) „Geschwindigkeiten“
und: (KLICK HIER) § 17 Abs. 3 StVO „Beleuchtung“