Auf der Brücke über den Nord-Ostsee-Kanal bei Rendsburg gilt für Lastkraftwagen das
Tempolimit  60 km/h.
PKWs dürfen bei normalen Windverhältnissen 100 km/h fahren.

Die Radarsäulen sollen dazu beitragen, dass sich insbesondere Lastkraftwagen an die Geschwindigkeitsbegrenzung  Tempo 60 km/h halten und so das Bauwerk möglichst schonen.
Die Einnahmen aus den Geschwindigkeitsübertretungen teilen sich das Land und der Kreis

Nach Einschätzung von Bauexperten hat die Brücke nur noch eine Nutzungsdauer von maximal elf Jahren.
PKW- und Lkw-Fahrer müssen sich außerdem in der Woche ab dem 21. September zwischen 9 und 15 Uhr auf weitere Verkehrsbehinderungen einrichten.
Grund hierzu ist eine wiederholte Kontrolle des allgemeinen Brückenzustandes.

Die aus den Bußgeldern und Ordnungswidrigkeiten zu erwartenden Einnahmen teilen sich der Kreis Rendsburg-Eckernförde  und das Land Schleswig-Holstein.
Ende August diesen Jahres  hatte eine Firma die Säulen angebracht.
Dazu  startete erstmal am 1. September  eine Testphase.
Die Kosten für die Radarsäulen betragen sich nach Angaben des zuständigen Ministeriums auf rund 250.000 Euro.